Im Rahmen des Stiftungszweckes will die Ernst Hohl-Kulturstiftung auch ausländischen Kulturen eine Plattform bieten. Als zweite Heimat von Ernst Hohl lag eine Kooperation mit China auf der Hand. Die Provinz Shaanxi – die Wiege der chinesischen Kultur – übte schon immer eine besondere Faszination auf ihn aus. So war es Ziel des Projekts, neben arrivierten Scherenschneiderinnen und Scherenschneidern aus der verschiedenen Gegenden der Volksrepublik China, die die Schweiz in zwei Gruppen bereist haben, auch Kunstschaffende aus Nord-Shaanxi miteinzubeziehen. Auf der Grundlage von Fotos und Filmen aus der Schweiz sind aussagekräftige Arbeiten entstanden. Diese Scherenschnitte sind Bestandteil eines separaten Kapitels in diesem Buch. Das Buch ist zweisprachig: deutsch und chinesisch. Es erschien aus Anlass der Ausstellung «Wenn Ost und West sich begegnen» im Haus Appenzell in Zürich (2. Oktober 2009 bis 30. Januar 2010).
Texte von Monica Dörig, Journalistin, Appenzell.
CHF 30.00
Die Ernst Hohl-Kulturstiftung hat mit dem Haus Appenzell für das Appenzellerland sowie das Toggenburg mitten in Zürich ein repräsentatives «Kultur-Schaufenster» geschaffen. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die traditionelle wie auch zeitgenössische Kultur und Lebensart der Region rund um den Säntis in das urbane Zürich, in die schweizerische Öffentlichkeit und in das benachbarte Ausland hinauszutragen. In einem prächtigen Neo-Renaissance-Bau untergebracht, vermittelt das Haus Appenzell diese reiche, vielfältige und überraschende Kultur, kombiniert sie mit ausländischen Kulturen und fördert sie im nationalen wie auch internationalen Rahmen. Seit 2006 finden jeweils im Herbst Ausstellungen statt, zu denen stets ein Katalog erscheint.